Erziehung

Gewalt ist KEINE Erziehungsmaßnahme !!!

Duch Gewalt bauen Hunde verhaltensuntypische Reaktionen auf, die zu Angst, Hass, Eifersucht und/oder Agression führen. Gewalt führt bei einem Hund immer zu einem negativen und unerwünschten Verhalten !

Arten von Agression:
- aggressives Territorialverhalten
- Aggressionsverhalten durch Schmerz
- Aggressionsverhalten durch Futter
- Aggression gegenüber anderen Hunden

Aggressive Hunde sind des Ergebnis von unvernünftigen und unwissenden Menschen !!!

Hunde sollen lieb sein, aber sie müssen nicht jeden Fremden knutschen. Es gibt auch Hunde, die aufbrausend, misstrauisch und schlecht sozialisiert sind. Diese kennen auch das Spiel "Ich mach Terror an der Tür" oder "Ich liebe den neuen Sessel". Dagegen gibt es einige nützliche Tipps und Tricks, die bei der Erziehung hilfreich sind:

- Kommandos wie Aus (Lass das sein) und  Nein (mach das nicht)
- der Ton macht die Musik: hohe Töne (Lob) tiefe Töne (Tadel)
- Kommandos wie Fein, Super, Los lauf, Gib laut, Guck mal hier und Geh spielen
- Leckerlidose zum ablenken, heranrufen und belohnen
- Sichtblenden aus Kunststoff oder Folien für Haus und Garten
- Ensatz von Halti oder einer langen Laufleine für kontrollierten Freiraum und zum Üben
- Maulkorb bei unkontrollierter Gefahr zum Schutz anderer Hunde
- Schlüsselbund oder Disc-Scheiben
- Desensibilisierungstraining für Fehlverhalten

Wer Hunde bewusst isoliert, handelt tierschutzwidrig!!! Aggressionen sind nicht immer negativ: aktives und passives Drohverhalten ist kommunikativer Bestandteil von Sozialspielen und Kampfspielen mit anderen Hunden! Aggressives Verhalten sollte nicht ignoriert, aber auch nicht dramatisiert werden.